ASB-Landeskonferenz

Arbeiter-Samariter-Bund Sachsen wählt Vorstand

Als Vertretung der rund 70.000 Mitglieder:innen des Arbeiter-Samariter-Bundes in Sachsen haben die Delegierten ihren Landesvorstand auf der Landeskonferenz in Dresden gewählt. Die sächsischen Samariter und Samariterinnen bestätigten Dr. med. Matthias Czech als Landesvorsitzenden für weitere vier Jahre im Amt.

Die 86 ASB-Delegierten aus Sachsen wählten ihren Landesvorstand am 25.06.2022 für vier Jahre v.l.n.r.: Jörg Roller (ASB Kamenz), Marco Niedenführ (ASJ), Dr. med. Matthias Czech (Vorsitzender ASB Landesverband), Hendrik Hupfer (ASB Zwickau), Detlev Römer (ASB Neustadt), hinten v.l.n.r.: Dr. Hauke Haensel (ASB Pirna/ Königstein) und Udo Singer (ASB Chemnitz). Gewählt aber nicht anwesend ist Stefanie Scheibe-Mimus.

Dresden, 27.06.2022 - Der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Sachsen e.V. (ASB Sachsen) ist einer der großen Wohlfahrtsverbände im Freistaat Sachsen. Bei der Landeskonferenz am 25. Juni 2022 wählten 86 delegierte Samariter und Samariterinnen aus den 14 sächsischen ASB-Gliederungen ihren Landesvorstand. Das Gesicht des gewählten Vorsitzenden des ASB in Sachsen ist bekannt: Der 65-jährige Kardiologe Dr. med. Matthias Czech wird die Geschicke des ASB in Sachsen für weitere vier Jahre im Ehrenamt leiten.

Das Vorstandsgremium bleibt weitestgehend stabil: Stellvertretende Landesvorsitzende wird Stefanie Scheibe-Mimus (ASB Zittau/Görlitz). Sie gehört dem Vorstand seit 2018 an. In der Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden bleibt Hendrik Hupfer (ASB Zwickau). Ebenfalls wiedergewählt wurden Dr. Hauke Haensel (ASB Pirna/ Königstein), Jörg Roller (ASB Kamenz), Detlev Römer (ASB Neustadt) und Udo Singer (ASB Chemnitz). Neu dazu kommt Marco Niedenführ (ASJ). Er löst Clemens Nickol als Vertreter der Landesjugend ab. Dana Fanselow (ASB Torgau-Oschatz), Sandra Morlock (ASB Erzgebirge), Dirk Schlegel (ASB Neustadt) und Frank Hanetzog (ASB Pirna/ Königstein) bilden für die kommenden vier Jahre die Landeskontrollkommission.

Die Delegierten aus den 14 sächsischen ASB-Gliederungen kommen alle vier Jahre zur Landeskonferenz zusammen, um den Landesvorstand und die Landeskontrollkommission zu wählen.

 

Wolfgang Engel: Verabschiedung mit Standing Ovations nach 30 Jahren

Der 82-jährige Samariter Wolfgang Engel begleitet den ASB in Sachsen seit über 30 Jahren. Sein Amt als Stellvertreter des Landesvorstands gab er in diesem Jahr frei. Dr. med. Matthias Czech verabschiedete ihn mit einer Laudatio:

„Wolfgang Engel ist Teil in der Erfolgsgeschichte des ASB in Sachsen. Als Samariter ist er eine wichtige Schlüsselfigur und in unserem Verband Impulsgeber und Wegbereiter für zahlreiche wohltätige Projekte. Um diesen beispiellosen Einsatz zu würdigen, stehe ich heute hier: Wer sich über 30 Jahre lang ununterbrochen ehrenamtlich engagiert, hat bereits alle Ehrungen erhalten: vom Arbeiter-Samariter-Bund und von der Stadt Leipzig. Für sein großes Engagement hat ihm die Bundesrepublik Deutschland das Bundesverdienstkreuz verliehen. Für diese vielen guten Taten bleibt uns nur, dir lieber Wolfgang, im Namen des gesamten Vorstands und aller Mitarbeitenden des ASB in Sachsen für dein großes Wirken zu danken. Du wirst weit über Sachsen hinaus geschätzt und vielen Samaritern und Samariterinnen auch weiterhin ein Vorbild sein!“

Von 1992 bis 1994 war Wolfgang Engel amtierender und von 1994 bis 2020 Vorsitzender des ASB Regionalverband Leipzig. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des ASB in Sachsen hielt er von 1998 bis 2022 inne.

Die Wanderausstellung zum ASB-Wünschewagen: Erstmals in Sachsen

Schwerstkranken Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen. Das ist die Aufgabe des ASB-Wünschewagens, der seit fünf Jahren in Sachsen unterwegs ist. Um das Projekt, das sich ausschließlich aus Spenden finanziert, noch bekannter zu machen, gibt es seit Mai 2022 eine Wanderausstellung, die der ASB in Sachsen den Delegierten und Gästen erstmals zur Landeskonferenz präsentierte. Die Ausstellung veranschaulicht unter anderem die vielfältigen Wünsche von Menschen am Ende ihres Lebens: Sie möchten beispielsweise noch einmal in die alte Heimat, ans Meer oder ins Fußballstadion. Wünsche wie diese, werden dank Spenden und ehrenamtlicher Wunscherfüller:innen wahr. Ein weiteres Ziel der Ausstellung ist es, Besucher:innen ihre Ängste zum Thema Sterben und Tod zu nehmen. Sie soll zum Nachdenken anregen und Menschen Mut geben. Die Wanderausstellung zum ASB-Wünschewagen wird zukünftig im gesamten Bundesgebiet in öffentlichen Gebäuden oder Institutionen zu sehen sein.